Mit Wärmedämm-Verbundsystemen Heizkosten sparen, Raumklima verbessern und die Umwelt schonen



Welcher Hausbesitzer will das nicht: Energie sparen und weniger Heizkosten bezahlen. Mehr Wärme im Haus im Winter und weniger Hitze im Sommer. Ein durch und durch besseres Raumklima – und obendrein die Umwelt schonen. All dies ist möglich – mit gezielter Wärmedämmung. So reduzieren etwa Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) den Heizenergiebedarf um bis zu 50 %. Zusätzlich schützt diese Form der Außendämmung die Bausubstanz vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit und Frost und somit vor Schäden. Ein WDVS steigert den Gebäudewert genauso wie den Wohnwert. Und ob im Winter oder im Sommer – es sorgt für ein gesundes Raumklima und mehr Behaglichkeit.

Eine Fassadendämmung mit einem Wärmedämm-Verbundsystem empfiehlt sich also nicht nur zur energetischen Sanierung von Altbauten, sondern sollten auch bei Neubauten von Beginn an mit eingeplant werden. Fachbetriebe des Maler- und Stuckateurhandwerks setzen WDV-Systeme seit mehr als 40 Jahren erfolgreich ein. Jedes WDVS besteht aus den drei Hauptkomponenten Dämmstoff, Armie­rung und Schlussbeschichtung, die an der Fassade von einem qualifizierten Fachbetrieb zusammengeführt, d. h. verbunden, werden. Die Wände bleiben mit einem WDVS ganzjährig wohltemperiert. Das beugt einer Kondenswasser- und damit Schimmelpilzbildung vor, gleichzeitig nehmen Zuglufterscheinungen ab. Eine spürbare Verbesserung des Raumklimas ist das Ergebnis. Über die Schlussbeschichtung erfolgt die Gestaltung von mit WDVS gedämmten Fassaden. Diese kann in dekorativen Farbtönen, Oberflächen- und Putzstrukturen er-folgen und sorgt nicht selten für eine deutliche optische Aufwertung der Immobilie. Und das, dank höchstem Fassadenschutz, für viele Jahre. Ein WDV-System leistet damit einen wertvollen Beitrag zum dauerhaften Erhalt der Bausubstanz. Die Dämmung schützt das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen, Rissbildungen in der Fassade gehören der Vergangenheit an. Sensible Außenbauteile wie Sockelflächen werden durch die fugenlosen Anschlüsse zuverlässig vor Feuchtigkeitsbelastung (z. B. Spritz­asser) geschützt.

Neben Fassadenschutz steht ein Wärmedämm-Verbundsystem auch für Klimaschutz. Denn wer dämmt, verbraucht weniger Energie und sorgt so für einen geringeren Kohlendioxid-Ausstoß. So hilft man der Umwelt und kann darüberhinaus auch in den Genuss staatlicher Fördergelder kommen, die in den vergangenen Jahren deutlich aufgestockt wurden.

In jedem Fall gilt: Die Ausführung eines WDVS gehört in die Hände von Fassadenspezialisten. Das empfiehlt auch das Bundesbauministerium in einem Informationsblatt zu den neuen Förderprogrammen. So erhalten Hausbesitzer individuelle Dämmkonzepte für ihre Immobilie und eine fachgerechte Verarbeitung, die ohne weiteres Jahrzehnte überdauert.